<img src="https://secure.leadforensics.com/77233.png" alt="" style="display:none;">
JETZT ANSEHEN

3 verbreitete Irrtümer über die Sicherheit im Umgang mit gefährlichen Abfällen

 

Transkript

Gabriel Minjarez von Blackline Safety, Regional Sales Manager für das Gebiet Rocky Mountains. Wir sind hier auf der ASSP '24 in Denver. Und heute möchte ich drei verbreitete Missverständnisse über Gefahren- und Chemikaliensicherheit am Arbeitsplatz ausräumen.

Zunächst einmal denken viele Menschen, dass die HAZWOPER-Schulung (Hazardous Waste Operations and Emergency Response) nur für bestimmte Branchen oder diejenigen gedacht ist, die direkt mit gefährlichen Stoffen umgehen. Das ist jedoch nicht richtig. Die HAZWOPER-Schulung ist für alle Personen von entscheidender Bedeutung, die möglicherweise oder jederzeit gefährlichen Stoffen oder Umgebungen ausgesetzt sein könnten. Dazu gehören natürlich auch Mitarbeiter, die mit der Umweltsanierung oder auf Sondermülldeponien tätig sind, aber auch Mitarbeiter in der Bau-, Fertigungs- und Gesundheitsbranche, in der Öl- und Gasindustrie, Rettungskräfte und andere Branchen, die außerhalb ihrer regulären Aufgaben mit gefährlichen Stoffen in Berührung kommen können.

Zweitens reicht es nicht aus, davon auszugehen, dass ein Arbeitnehmer nach seiner Schulung alle Anforderungen erfüllt. Die Kenntnis bewährter Verfahren garantiert ebenso wenig wie eine HAZWOPER-Schulung die Sicherheit und ist keine einmalige Anforderung. Vertrautheit kann aus dieser Sicht zu Selbstzufriedenheit führen, aber Arbeitnehmer müssen auch ihre Kenntnisse und Fähigkeiten regelmäßig auffrischen, da sich die Umgebungen mit gefährlichen Stoffen und Materialien, denen sie ausgesetzt sind, im Laufe der Zeit ändern können. Regelmäßige Auffrischungskurse stellen sicher, dass die Arbeitnehmer aus dieser Sicht über die neuesten Sicherheitsprotokolle und -praktiken am Arbeitsplatz auf dem Laufenden bleiben.

Und das dritte und letzte Missverständnis in Bezug auf HAZWOPER ist, dass HAZWOPER nur in der Verantwortung der Mitarbeiter an vorderster Front liegt und dass dies nicht der beste Ansatz für ein Unternehmen ist. Das ist nicht wahr. Sicherheit ist eine kollektive Verantwortung. Eine starke Sicherheitskultur umfasst alle, von den Führungskräften bis hin zu den Mitarbeitern an vorderster Front. Es liegt nicht nur an einigen wenigen Personen, für Sicherheit zu sorgen. Und schließlich müssen wir alle Sicherheit, Kommunikation und Sicherheitspraktiken regelmäßig priorisieren, um ihre Nachhaltigkeit zu stärken, Risiken proaktiv zu identifizieren und Maßnahmen zu ergreifen, um diese Risiken effektiv zu bewältigen.

Lasst uns alle gemeinsam dafür sorgen, dass Sicherheit oberste Priorität hat. Danke fürs Zuschauen. Danke fürs Mitmachen. Bis zum nächsten Mal.

Regionaler Vertriebsleiter
Fachgebiete
  • Brand- und Gefahrstoffsicherheit
  • Sicherheit im Öl- und Gassektor
  • Allgemeine Gesundheit und Sicherheit
Als Regional Sales Manager bei Blackline Safety treibt Gabriel das Wachstum voran, indem er innovative Gasdetektions- und Sicherheitslösungen für verschiedene Märkte bereitstellt. Mit seiner umfassenden Expertise in den Bereichen Brandschutz, Gefahrstoffe und Rettungsdienste ist Gabriel ein anerkannter Fachmann für Sicherheitstechnik und vernetzte Sicherheit. Sein Hintergrund verbindet strategisches Verkaufstalent mit einer Leidenschaft für die Verbesserung von Sicherheitsstandards, was ihn zu einer wichtigen Stütze bei der Umsetzung der Mission von Blackline Safety macht, Leben und Arbeitsplätze durch modernste Technologie zu schützen.